46. DLKG-Bundestagung

Wurzeln für die Zukunft - Böden im Klimawandel

Im Zentrum der diesjährigen Bundestagung steht die Frage, wie Böden einerseits durch den Klimawandel beeinflusst werden, welche Klimafolgeanpassungsstrategien von Relevanz sind sowie andererseits, wie Böden selbst einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz leisten können.

Böden sind Grundlage vieler Ökosystemleistungen: Nährstoffkreislauf, Wasserhaushalt, Kohlenstoffspeicherung und Biodiversität. Allerdings sind Böden durch den Klimawandel in mehrfacher Hinsicht bedroht. Längere Trockenperioden und Extremwetterereignisse führen zu Humusabbau, Verdichtung und Erosion. Insbesondere landwirtschaftlich genutzte Flächen geraten zunehmend unter Druck: Ertragseinbußen, Wassermangel und eine sinkende Bodenfruchtbarkeit sind mögliche Folgen und erfordern Klimafolgeanpassungsmaßnahmen in der Bodennutzung. Zugleich sind Böden zentrale Akteure im Klimaschutz. Humusreiche Böden und Moore können große Mengen an Kohlenstoff speichern und damit Treibhausgase binden. Intakte Böden
tragen außerdem zur Wasserrückhaltung und zur Regulierung lokaler Klimabedingungen bei.

Im Rahmen der Tagung wird zum einen der aktuelle Stand der Wissenschaft zum Klimawandel und dessen Auswirkungen auf Böden vorgestellt. Zum anderen geben zahlreiche Praxisberichte Einblicke in Erfahrungen, wie der Schutz des Bodens gelingen kann.

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