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Flächenpotentiale für die Energiewende (PV + Wind) - Ermittlung konfliktarmer Standorte

Die Energiewende benötigt Flächen. Deren Bereitstellung verursacht in der Regel Konflikte mit bestehenden Nutzungs- und Schutzbelangen. Die Flächenauswahl und Projektentwicklung sollte sich daher auf möglichst konfliktarme Flächen fokussieren.

Im Prozess der Identifikation geeigneter Flächen für die Windenergienutzung und zur Anlage von Solarparks sollten mögliche Flächenkonflikte daher von Anfang an einbezogen werden. Das erfordert eine flächendeckende Konfliktrisikobewertung des jeweiligen Planungs- bzw. Suchraums, auf deren Grundlage die konfliktärmsten Flächen ausgewählt und priorisiert werden können.

Diese Aufgabe besteht sowohl auf der regionalen als auch kommunalen Planungsebene. Voraussetzung dafür ist eine jeweils angepasste Auswahl geeigneter Kriterien und eine auf die Nutzungsformen und regionalen Bedürfnisse angepasste Festlegung der Wertzuweisung. Beides sollte in enger Abstimmung mit den regionalen und örtlichen Akteuren erfolgen. Damit wird dem Erfordernis der Alternativenbetrachtung Rechnung getragen, eine sachliche Argumentationsgrundlage für die Abwägung erarbeitet und die Voraussetzungen für eine möglichst hohe Akzeptanz der Planung geschaffen.

Das gilt für die Identifikation geeigneter Flächen mit dem Ziel der räumlichen Steuerung durch die Regional- bzw. Flächennutzungsplanung, aber auch im Rahmen informeller Konzepte und Strategien. Zusätzlich bieten sich durch die frühzeitige, strukturierte und akteursorientierte Identifikation geeigneter Flächen für eine Projektentwicklung ebenfalls für privatwirtschaftliche Unternehmen deutliche Mehrwerte. Eine fundierte Potenzialanalyse ermöglicht darüber hinaus Projektentwicklern und -finanzierern eine verlässlichere Einschätzung des Projektrisikos und einen signifikanten Zeitgewinn in der Planungs- und Genehmigungsphase.

Anhand umgesetzter Flächenpotenzialstudien auf unterschiedlichen Planungsebenen mit Bezug auf die beiden Erneuerbaren-Sparten Wind und Freiflächen-PV wird im Rahmen des Seminars die GIS-gestützte Vorgehensweise der konfliktbezogenen Raumbewertung vorgestellt und kontextualisiert. Strategische Hinweise zur Umsetzung der identifizierten Flächenpotenziale sowie anschließende Gesprächsrunden für Rückfragen und Diskussionen runden das Seminar ab.

Zielgruppe

Beschäftigte von regionalen und kommunalen Planungsträgern, Städten und Gemein-den, die sich mit der Planung von Solar-/Photovoltaikanlagen befassen; Projektent-wickler, Fachleute aus Planungs- und Ingenieurbüros, Verbänden, Forschungseinrich-tungen und Entscheidungsgremien.

Programm, Anmeldung und weitere Informationen

www.vhw.de/fortbildung/veranstaltung/flaechenpotentiale-fuer-die-energiewende-pv-wind-ermittlung-konfliktarmer-standorte-am-13-03-2026-in-berlin-wb265751/