Axams in Tirol: Neues Leben im alten Gasthaus

3_1_12_axam_gasthaus-weiss_01.jpg

Gasthof Weiss in Axams
Gasthof Weiss in Axams
Umbau eines Traditionsgasthauses zu einem Wohn- und Geschäftshaus

In einem alten Gasthaus im Dorfkern entstehen Wohnungen und ein Nahversorger. Durch die klassische Bauweise bleibt gleichzeitig das Ortsbild erhalten.

Die Erhaltung des Dorfkerns, Innenentwicklung und Bewahrung alter dörflicher und kultureller Bausubstanzen spielt auch in der Gemeinde Axams in Tirol eine große Rolle. Mitten im Dorfkern steht dort ein Traditionsgasthaus. Die Gaststube Weiss prägt das Ortsbild und ist für die Anwohner der Gemeinde nicht wegzudenken. Seit 2013 bildet genau dieser Gasthof ein Symbol für eine erfolgreiche Innenentwicklung in der Gemeinde Axams, und dafür, dass aus Altem Neues entstehen kann.

Das Haus wurde in ein multifunktionales Gebäude umgebaut: Auf 3.000m² verteilen sich vier Geschäfts- und zwölf Wohneinheiten sowie zwei Tiefgaragen. Dabei wurde die Außenfassade des charakteristischen Tiroler Gasthauses nicht verändert, um die traditionelle Optik beizubehalten. Im Untergeschoss befindet sich ein Nahversorger, der den täglichen Bedarf der knapp 6.000 Einwohner großen Gemeinde deckt. Darüber wurden Wohnungen geschaffen mit schalldichten Fenstern und eigener Komfortlüftung, damit die darunter liegenden Betriebe und das Gastlokal die Wohnqualität nicht negativ beeinflussen.

Weitere Informationen

Innenentwicklung der Dörfer bringt leistbares Wohnen, Artikel in der „BauernZeitung“ vom 31.10.2013

Ansprechpartner

BauArt Immobilien GmbH
Geschäftsführer Bmst. Ing. Herinrich Spirk
Sylvester-Jordan Strasse 1
6094
Axams
0043 5234 68860
Gasthof Weiss in Axams
Gasthof Weiss im Jahr 1908
Wohnungen im Gasthof Weiss
Geschäfts- und Wohneinheiten im Gasthof Weiss
Restaurant Weiss
Umbau des Gasthofs Weiss
Umbau des Gasthofs Weiss

Auch interessant:

Innenentwicklung – mit Augenmaß

Flächensparende Stadthäuser im Grünen
Qualitäten stehen bei der Innenentwicklung im Vordergrund
Innenentwicklung hat unbestrittene Vorteile. Eine zu starke und den örtlichen Bedingungen nicht angemessene Verdichtung wäre allerdings kontraproduktiv. Um die Lebensqualität durch Innenentwicklung zu steigern, sind auch hier qualitative Vorstellungen nötig.

Vorfahrt für Innenentwicklung

Fachwerkhäuser im Stadtzentrum von Quedlinburg
Aktive Kommunen gefragt
Was macht man, wenn Innenstädte und Ortskerne veröden, immer mehr Geschäfte und Häuser leer stehen? Wie können Kommunen diese ‚Kern-Flucht' stoppen oder womöglich sogar eine Trendwende einleiten?

Bürgerfonds stärken Ortszentren

Bleicherode
Erhalt, Sanierung und Nutzung von historischen Fachwerkgebäuden
Stadtentwickler und lokale Bürgergruppen erproben einen „Bürgerfonds“ als Finanzierungsmodell, um historische Bausubstanz in zentraler Lage von Fachwerkstädten zu sanieren und neu zu nutzen.

Das „Urbane Gebiet“

Geplantes „Urbanes Gebiet“ auf der Wallhalbinsel in Lübeck
Neue Möglichkeiten für Innenentwicklung und Nutzungsmischung
Die neue Gebietskategorie „Urbanes Gebiet“ erleichtert den Wohnungsbau im Innenbe-reich, führt zu einer größeren Nutzungsmischung und trägt zu einer Stadt der kurzen Wege bei.

„Dorf und Du“ im Wetterau-Kreis

Marktplatz Butzbach
Drei hessische Pilotgemeinden schaffen Lebensqualität in ihren Zentren
Die hessischen Gemeinden Butzbach, Nidda und Ortenberg nutzen ihr Potenzial an Wohngebäuden und öffentlichen Einrichtungen und entwickeln eine Strategie für nachhaltige Ortsentwicklung in der Region Wetterau/Oberhessen.

Innenentwicklungsmaßnahmengebiet ...

Eine innerstädtische Brachfläche
... ein neues baurechtliches Instrument zur Mobilisierung von Flächen?
Viele Kommunen stehen vor dem Problem, vorhandene Potenziale im Innenbereich nicht mobilisieren zu können. Grund ist häufig eine fehlende Entwicklungsbereitschaft der Eigentümer.