Städtebau und Recht

Online-Seminar
27. September 2021 bis 30. September 2021

Die Tagung widmet sich wie in jedem Jahr der aktuellen Rechtsprechung des für das Baurecht zuständigen vierten Senats des Bundesverwaltungsgerichts. Die Entscheidungen werden von den Mitgliedern des Senats erläutert und zur Diskussion gestellt. Ein Schwerpunkt der Tagung sind die Neuregelungen des Baulandmobilisierungsgesetzes.

Die im Juni in Kraft getretene Novellierung gibt den Kommunen vielfältige Instrumente in den Bereichen der Planung, des Vorkaufsrechts und der Vorhabenzulassung an die Hand. Inwiefern diese Neuerungen auch praxistauglich sind, soll anhand mehrer er Vorträge untersucht werden. Nicht erst durch die Corona Pandemie hat sich der Stellenwert der Innenstädte und einer qualifizierten Nachverdichtung und Innenentwicklung geändert. Vielerorts wird über die Innenstadtentwicklung neu nachgedacht. Die sodann erstellten Konzepte bedürfen regelmäßig einer planungsrechtlichen Umsetzung, die im Einzelfall durchaus anspruchsvoll sein kann. Weiterhin wird auf die fortwährend aktuelle Verschränkung von Planungs und Umweltrecht eingegangen. Das betrifft u.a. den Lärmschutz und das flächensparende Bauen ebenso wie den Artenschutz, an dessen praktische Handhabung neue Anforderungen durch ein Judikat des EuGH gestellt werden.

Abgerundet wird die Tagung durch Vorträge zum Raumordnungsplan Hochwasserschutz, zu der Mobilitätswende, zur Mischnutzung von Gemeinbedarfseinrichtungen und Wohnen sowie zur Länderöffnungsklausel im Bereich der Windkraftsteuerung.

Veranstalter

Institut für Städtebau Berlin

Kosten

520,00 EUR

Ansprechpartner

Für fachliche Fragen wenden Sie sich bitte an: Malte Arndt, Tel: 030-230822-18
E-Mail: arndt@staedtebau-berlin.de

Für organisatorische Auskünfte wenden Sie sich bitte an das Sekretariat (Telefon: 030 23 08 22 0 ).

Veröffentlichungen und weiteres Material