Rechtsinstrumente der Baulandentwicklung

Fachtagung
4. Mai 2020 bis 5. Mai 2020

Kaum eine Aufgabe beschäftigt die Kommunen derzeit so sehr wie die Schaffung neuen Wohnraums sowie die zugehörige Aktivierung von Grundstücken. Die Themen sind auch im breiten öffentlichen Diskurs angekommen, sodass das zuständige Innenministerium eine Kommission zur nachhaltigen Baulandmobilisierung eingesetzt hat, die ihre Ergebnisse im Sommer 2019 vorstellte und die die Grundlage für eine anstehende Novellierung des BauGB bildet.

Kaum eine Aufgabe beschäftigt die Kommunen derzeit so sehr wie die Schaffung neuen Wohnraums sowie die zugehörige Aktivierung von Grundstücken. Die Themen sind auch im breiten öffentlichen Diskurs angekommen, sodass das zuständige Innenministerium eine Kommission zur nachhaltigen Baulandmobilisierung eingesetzt hat, die ihre Ergebnisse im Sommer 2019 vorstellte und die die Grundlage für eine anstehende Novellierung des BauGB bildet.

Die Tagung greift dieses hochaktuelle Thema auf, fokussiert sich aber auf die Möglichkeiten, die die bereits bestehenden Rechtsinstrumente liefern. Zunächst steht der Landerwerb durch die Kommune im Vordergrund: Neben dem klassischen Vorkaufsrecht betreiben immer mehr Städte und Gemeinden eine strategische Bodenpolitik, die das Eigentum der öffentlichen Hand an entwicklungsfähigen Flächen priorisiert. Häufig bedienen sich die Kommunen in der anschließenden Baulandentwicklung der beschleunigten Bebauungsplanverfahren nach den §§ 13a und 13b BauGB, deren Anwendung aber durch Gesetz und eine sich fort-entwickelnde Rechtsprechung Grenzen gesetzt sind. Schließlich wird der Fokus auf die Umsetzung gelenkt: Die diversen Instru-mente der Baulandmodelle, Erbbaurechte und des Baugebots werden ausführlich erläutert und gegenübergestellt.

Die Veranstaltung gibt somit all jenen, die sich in der täglichen Praxis mit der Entwicklung von Wohnbauland auseinandersetzen, einen umfassenden Überblich über das bestehende und bald erweiterte Instrumentarium. Sie richtet sich an in der Verwaltung und in Büros tätige Stadtplaner/innen, Projektentwickler/innen sowie alle anderen an der Thematik interessierten Personen.

Veranstalter

Institut für Städtebau und Wohnungswesen München, Institut für Städtebau Berlin

Veranstaltungsort

Institut für Städtebau Berlin
Bismarckstraße 107
10625 Berlin

Ansprechpartner

Für fachliche Fragen wenden Sie sich bitte an:
Malte Arndt
Telefon: 030-230822-18
E-Mail: arndt@staedtebau-berlin.de

Für organisatorische Auskünfte wenden Sie sich bitte an unser Sekretariat (Telefon: 030 23 08 22 0).

Veröffentlichungen und weiteres Material