Planen und Bauen bei hoher städtebaulicher Dichte

Herausforderungen bei der Innenentwicklung; richtige Verfahrens- und Planwahl; Festsetzungsmöglichkeiten und Planungsschaden
4. Dezember 2018

Der Leitgedanke „Innenentwicklung vor Außenentwicklung" hat sich weitestgehend in der kommunalen Bauleitplanung durchgesetzt: Allerdings erfordert Innenentwicklung auch immer eine intensive Auseinandersetzung mit dem baulichen Bestand und eine stetige Anpassung an sich wandelnde Bedarfe.

Neben der Instandhaltung der vorhandenen baulichen Strukturen, steht daher auch die gezielte Ergänzung und Anpassung sowie die Fortentwicklung des baulichen Bestandes im Fokus der Innenentwicklung.

Das Tagesseminar widmet sich daher dem Spannungsfeld zwischen Vorhabenzulassung im unbeplanten Innenbereich und Bauleitplanung: So sind Bebauungspläne für das Gemeindegebiet aufzustellen, sobald und soweit es für die städtebauliche Entwicklung und Ordnung erforderlich ist.

Doch wo liegen die Grenzen der Vorhabenzulassung im unbeplanten Innenbereich? Auch sorgt die Überplanung des baulichen Bestandes regelmäßig für Probleme. Insbesondere bei hoher städtebaulicher Dichte eröffnen sich hierbei zahlreiche Nutzungs- und Interessenskonflikte, die eine Planung erschweren. Angefangen bei der Wahl des Bauleitplanverfahrens, über die Umnutzung bestehender Strukturen bis hin zur Fortentwicklung von Gemengelagen eröffnen sich zahlreiche Fragen und Konfliktfelder.

Die aufgeführten Themen und Fragestellungen werden im Rahmen der Fortbildung vor allem für die Ebene der kommunalen Planungsämter und Bauaufsichten sowie private Planungs- und Architekturbüros beantwortet. Ebenfalls sind jedoch sonstige Interessierte und Studierende herzlich willkommen.

Bitte bringen Sie ein aktuelles Baugesetzbuch mit! 

Veranstalter

Institut für Städtebau und Wohnungswesen

Veranstaltungsort

InterCityHotel Düsseldorf, Graf-Adolf-Straße 81-87, 40210 Düsseldorf

Kosten

Die Teilnahmegebühr beträgt 300,00 EUR. Bei Buchung bis einschließlich 06.11.2018 erhalten Sie 15% Rabatt auf die Teilnahmegebühr.

Ansprechpartner

Für fachliche Fragen wenden Sie sich bitte an: Maria Köppen-Fuhrmann, Telefon: 030-230822-23, E-Mail: koeppen@staedtebau-berlin.de

Für organisatorische Auskünfte wenden Sie sich bitte an das Sekretariat (Telefon: 030 23 08 22 0 ).

Veröffentlichungen und weiteres Material