Naturschutz und Baurecht

Rechtsentwicklung, Flächenverbrauch, Freiflächenentwicklung und Sicherung Beispiele aus der Praxis
19. November 2018 bis 21. November 2018

Die Veranstaltungsreihe "Naturschutz und Baurecht" thematisiert aktuelle Entwicklungen und Fragen aus dem Spannungsfeld von Naturschutz, der Bauleit- und der Fachplanung.

Auf der Tagung wird ein breites Themenspektrum von Maßnahmen, Handlungsstrategien und Berichten von der Bundes- bis zur örtlichen Ebene angeboten. Praxisorientierte Berichte bilden die Grundlage für einen intensiven Erfahrungsaustausch und für fachübergreifende Diskussionen.

Die diesjährigen Vorträge befassen sich mit der voraussichtlichen Rechtsentwicklung in der laufenden Legislaturperiode – sowohl hinsichtlich des Naturschutz- und Umwelt- als auch des Planungsrechts. Ausgehend von dem Vorrang der Innenentwicklung werden auch die europäische Initiative "Grün in der Stadt", das gleichnamige deutsche Programm und die Aktion "Grüne Infrastruktur" vorgestellt. Ein weiteres Instrument zur Verringerung der Flächenneuinanspruchnahme mit wirtschaftlichem Ansatz sind die Flächenzertifikate. Hier werden die Ergebnisse eines Planspiels und Hinweise für eine Weiterentwicklung diskutiert. Die Umsetzung der Energiewende und der schleppende Ausbau der Stromleitungstrassen sind in der politischen Diskussion. Zum Abschluss des ersten Tages wird über den Entwicklungsstand und aus landschaftspflegerischer Sicht über die Auswirkungen von oberirdischer Verlegung und Erdkabeln berichtet.

Am zweiten Tag stehen Strategien zum Flächensparen und die Instrumente zur Sicherung von Freiräumen und Freiraumfunktionen im Vordergrund. Neben Informellen Planansätzen bietet sich dazu insbesondere der Flächennutzungsplan an, dazu werden Beispiele aus der Praxis vorgestellt.

Die Tagung strebt einen intensiven Erfahrungsaustausch zwischen den Praktikern und Praktikerinnen der kommunalen Ebene, den Fach- und Genehmigungsbehörden und weiteren Fachleuten aus der öffentlichen Verwaltung, aus Forschung und Lehre sowie aus der Wirtschaft an.

Bei der Diskussion im Anschluss an jeden Vortrag wird Gelegenheit zu Aussprache über Probleme und ggf. zur Erörterung konkreter Einzelfälle gegeben.

Veranstalter

Institut für Städtebau Berlin

Veranstaltungsort

Institut für Städtebau Berlin
Schicklerstraße 5-7
10179 Berlin

Kosten

Die Teilnahmegebühr beträgt 370,00 EUR.

Ansprechpartner

Für fachliche Fragen wenden Sie sich bitte an: Andreas C. Eickermann, Telefon: 030-230822-15, E-Mail: eickermann@staedtebau-berlin.de

Für organisatorische Auskünfte wenden Sie sich bitte an das Sekretariat (Telefon: 030 23 08 22 0 ).

Veröffentlichungen und weiteres Material