Fachtagung: "Nachfrageorientierte städtebauliche Planung"

29. Oktober 2019

Knappe kommunale Finanzressourcen, schwierige Grundstückssituationen und Entwicklungshindernisse bei der Innenentwicklung führen schon seit geraumer Zeit in Städten und Dörfern dazu, dass städtebauliche Projekte zunehmend in öffentlicher und privater Partnerschaft verwirklicht werden. Zur Förderung städtebaulicher Entwicklungsprojekte werden städtebauliche Verträge in vielfältiger Weise eingesetzt.

In Ballungsräumen werden Baulandmodelle auf der Basis städtebaulicher Verträge realisiert. Dabei kann die Finanzierung angesichts der Nachfragesituation auf den durch die öffentliche Planung geschaffenen Planungsmehrwert gestützt werden. Wegen der geringeren Flächennachfrage in strukturell schwächeren Räumen war in der Vergangenheit die Frage offengeblieben, ob es auch ein geeignetes Public-Private-Modell zur Refinanzierung von städtebaulichen Projekten für Städte und Dörfer in ländlichen und strukturschwachen Räumen geben kann.

Im Rahmen der Fachtagung wird das Phänomen der nachfrageorientierten städtebaulichen Planung, deren Erscheinungsbilder und Praxisrelevanz beleuchtet, die instrumentelle Funktion des vorhabenbezogenen Bebauungsplans und der städtebaulichen Verträge erörtert. Überdies werden anhand von Praxisberichten städtebauliche Baulandentwicklungsmodelle und Entwicklungsprojekte analysiert, um herauszufinden, welche Voraussetzungen und Rahmenbedingungen erfüllt sein müssen, um erfolgreich im Kooperationsverbund von Gemeinden und Privaten soziale, kulturelle und ökologische Zwecke der Stadtentwicklung finanziell tragfähig für die öffentliche Hand zu entwickeln.

Die Fach- und Weiterbildungsveranstaltung richtet sich an alle Fachdisziplinen, die mit der Planung und Realisierung von städtebaulichen Entwicklungsprojekten befasst sind, insbesondere Stadt-, Landes- und Regionalplaner, Kommunalverwaltungen und Planungsbüros, Rechtsanwälte und Richter, aber auch Bauträger und Bauunternehmen sowie Investoren.

Die wissenschaftliche Leitung liegt in den Händen von Prof. Dr. Willy Spannowsky.

Veranstalter

TU Kaiserslautern, Fachbereich Raum- und Umweltplanung

Veranstaltungsort

Veranstaltungshalle - Veranstaltungszentrum der Gartenschau Kaiserslautern

Kosten

Anmeldungen werden frühzeitig erbeten. Ein Formular kann von diesem Internetauftritt ausgedruckt und ausgefüllt per Fax bzw. Post an die angegebene Adresse geschickt werden. Für die Teilnahme wird ein Tagungsbeitrag in Höhe von 210,- Euro pro Person erhoben, der gleichzeitig mit der schriftlichen Anmeldung auf das Konto DE 5554 0501 1000 0012 3836 bei der Stadtsparkasse Kaiserslautern (BIC: MALADE51KLS) mit dem Kennwort "TagungÖR + Name des Teilnehmers" (unbedingt angeben) zu entrichten ist. Im Tagungsbeitrag sind die Kurzfassungen der Vorträge, Vormittags- und Nachmittagskaffee, der Mittagsimbiss am Veranstaltungstag sowie ein Tagungsband enthalten, in dem alle Vorträge vollständig abgedruckt sind.

Der Teilnehmerbeitrag ist auch dann zu zahlen, wenn die Anmeldung nach dem 15. Oktober 2019 zurückgenommen oder an der Tagung trotz Anmeldung nicht teilgenommen wird.

Für Studierende der TU Kaiserslautern ist - ohne Tagungsunterlagen - die Teilnahme unter Vorlage des Studenten- und Personalausweises beitragsfrei, jedoch ist eine Anmeldung erforderlich.

Eine Anmeldebestätigung wird auf Anfrage gerne übersandt.

Anmeldeschluss

15. Oktober 2019

Ansprechpartner

Akad. Rat Ass. jur. Christian Gohde
Technische Universität Kaiserslautern, Fachbereich Raum- und Umweltplanung
Postfach 3049,
67653 Kaiserslautern,
Tel.: 0631/205-2294 (auch -2290)
Fax: 0631/205-3977

E-Mail: oerecht@ru.uni-kl.de

Veröffentlichungen und weiteres Material