Der letzte Grund

Baustellen einer aktiven kommunalen Liegenschaftspolitik (Wiederholung)
11. März 2019 bis 12. März 2019

Eine sozial gerechte und nachhaltige Stadtentwicklungspolitik ist ohne eine adäquate Bodenpolitik kaum umsetzbar. Das gilt nicht nur für prosperierende Städte und Stadtregionen, in denen die Steuerung des Siedlungsflächenwachstums und die exponentiellen Steigerungen der Bodenpreise zu den Hauptthemen gehören. Auch bei der Entwicklung im Bestand und einem Fokus auf die Innenentwicklung erweist sich das Bodenrecht als ein entscheidender Hebel. Die Voraussetzung ist die Ausrichtung der Liegenschaftspolitik an Stadtentwicklungsfragen. Vielerorts müssen Weichenstellungen vorgenommen werden, um einer solchen veränderten Bewertung der Liegenschaften – hinsichtlich Verortung (Zugriff) und Umgang (Regeln) – auch operativ Rechnung zu tragen.

Eine aktive kommunale Liegenschaftspolitik dreht sich eigentlich nur um zwei Fragen: Wie kommen Städte und Gemeinden an Grundstücke (Ankaufsstrategien) und wie verkaufen oder vergeben sie Grundstücke? Da aber die meisten Kommunen in den zurückliegenden Jahren durch Verkäufe einen großen Teil ihrer liegenschaftspolitischen Steuerungskraft eingebüßt haben, spielt der Zugriff auf die Flächen anderer – etwa im Rahmen von Baulandmodellen – ebenfalls eine große Rolle. Im Seminar wird der Bogen gespannt von grundsätzlichen Fragen kommunaler Bodenpolitik bis hin zu einzelnen Ansätzen und Instrumenten.

Veranstalter

Deutsches Institut für Urbanistik

Veranstaltungsort

Deutsches Institut für Urbanistik
Zimmerstr. 13-15
10969 Berlin

Kosten

Für Mitarbeiter/innen aus den Stadtverwaltungen, städtischen Betrieben und Ratsmitglieder gelten:

  • 255,– Euro für Teilnehmer/innen aus Difu-Zuwenderstädten
  • 385,– Euro für Teilnehmer/innen aus den Mitgliedskommunen des Deutschen Städtetages, des Deutschen Städte- und Gemeindebundes und des Deutschen Landkreistages sowie NGO's.

Für alle übrigen Teilnehmer/innen gilt ein Preis von 495,– Euro.

Ansprechpartner

Anja Kleppek
Tel.: +493039001243
Fax.: +493039001268
E-Mail: kleppek@difu.de

Veröffentlichungen und weiteres Material